Berliner Gedenktafel für
Alfred Flechtheim
Berliner Gedenktafel für Alfred Flechtheim (1.4. 1878 – 9.3.1937)

Alfred Flechtheim war einer der führenden Berliner Kunsthändler, Verleger und Förderer moderner Kunst sowie Gründer und Herausgeber der Zeitschrift „Der Querschnitt“. Flechtheim hat sich vor allem für die Kunst der französischen Fauvisten und der Kubisten, beispielsweise von Braque, Picasso, Lèger, Gris eingesetzt und ebenso bedeutende Werke von Künstlern wie Beckmann, Klee, Barlach oder Lehmbruck in deutsche Museen gebracht. 1933 musste Flechtheim emigrieren. Er starb im Londoner Exil.

Von 1923 bis 1933 lebte Flechtheim in Berlin-Charlottenburg im Haus Nr. 15 in der Bleibtreustraße.

Ihm zum Andenken wird am Sonntag, dem 16. November 2003 um 11 Uhr an dem ehemaligen Wohnhaus eine Berliner Gedenktafel enthüllt.

Prof. Dr. Ottfried Dascher aus Dortmund wird eine Rede halten zum Thema "Es ist was Wahnsinniges mit der Kunst" – Alfred Flechtheim (1878-1937).

Initiator ist Hendrik A. Berinson, mit Unterstützung folgender namhafter Kunsthändler und –sammler: Michael Haas, Jürgen Holstein, Bernd Schultz, Wolfgang Werner (alle Berlin) und Egidio Marzona (Bielefeld).
deutschenglish