Hugo Erfurth
(1874 Halle an der Saale – 1948 Gaienhofen am Bodensee)
Hugo Erfurth war einer der großen Portraitisten der Photographie.
Nach einer Lehre bei dem Dresdner Hofphotographen Höffert, übernahm er
1896 das Photoatelier Schröder und richtete sich 1906 im Palais
Lüttichau ein Atelier "für neuzeitliche und künstlerische
photographische Aufnahmen", die sogenannte "Lichtbildnerei Erfurth"
ein. Hier entstanden die Bilder von Persönlichkeiten aus Kunst und
Wissenschaften, die zum Bedeutendsten der Portraitphotographie jener
Zeit gehören. 1934 siedelte er nach Köln über und eröffnete dort erneut
ein Atelier. Nach Kriegsende baute er sich in Gaienhofen am Bodensee
eine Existenz als Photograph auf.
Literatur (Auswahl):
Steinert, Otto: Bildnisse Hugo Erfurth.
Aus der fotografischen Sammlung der
Folkwangschule Essen, Museum Folkwang,
Essen 1961.
Lohse, Bernd: Hugo Erfurth 1874-1948.
Der Fotograf der Goldenen Zwanziger
Jahre, Seebruck am Chiemsee 1977.
Dewitz, Bodo von / Schuller-Procopovic,
Karin: Hugo Erfurth. 1874-1948.
Photograph zwischen Tradition und
Moderne, Ausst. Kat., Köln 1992.