László Moholy-Nagy
(1895 Bácsborsord/Ungarn – 1946 Chicago)
Moholy-Nagy war Maler, Zeichner, Objektkünstler, Filmemacher und
Photograph. Er gilt heute als einer der wegweisenden Neuerer der
Photographie der 1920er Jahre und war zugleich der bedeutendste
Repräsentant der Bauhaus-Photographie. Er wurde 1923 von Walter Gropius
als Leiter der Metallwerkstatt an das Bauhaus nach Weimar berufen.
Weiterhin war er u.a. an der Zusammenstellung der berühmten Stuttgarter
Werkbundausstellung "Film und Foto" (FIFO, 1929) beteiligt und emigrierte
1934 über Amsterdam nach London. Drei Jahre später wurde er in Chicago
Leiter der neu gegründeten Designerschule "Association of Arts and
Idustries", die er in "New Bauhaus" umbenannte. Nach deren Schließung
eröffnete er seine eigene "School of Design".
Literatur (Auswahl):
Weitemeier, H.: Licht-Visionen: ein Experiment von Moholy-Nagy, Berlin 1972.
Steckel, H:László Moholy-Nagy 1895-1946. Ein Entwurf seiner Wahrnehmungslehre, 2 Bde., Berlin 1974.
Loers, V. (Hrg.): László Moholy-Nagy, Ausst. Kat., Museum Fridericianum Kassel, Stuttgart 1994.
Jäger, G. / Wessing, G. (Hrg.): László Moholy-Nagy. Ergebnisse aus dem
Int. L. Moholy-Nagy-Symposium Bielefeld 1995, Bielefeld 1997.